
Schon mit dem EeePC konnte Asus seinerzeit für Aufsehen sorgen. Die handlichen Notebooks läuteten die Generation der Netbooks ein und prägten kommende Modelle unübersehbar. Beim EeePad Transformer sieht es etwas anders aus. Der Tablet PC dringt in einen längst bestehenden Markt ein und versucht, sich dort entsprechende Anteile zu erkämpfen. Ob sein Repertoire ausreicht, um das zu schaffen, zeigt sich im Folgenden.
Vorteile
Schon beim ersten Systemstart zeigt sich, dass Asus nicht am Herzstück des Tablets gespart hat. Der Tegra-3-Prozessor verfügt über vier Kerne und ist mit 1,2 GHz getaktet, was das TF300T gleich in die Oberklasse aktueller Tablets katapultiert. Positiv auch die Ausstattung: Anschlüsse wie Micro-HDMI und USB machen den Transformer kompatibel mit allen anderen Geräten im Haushalt. Mit einer nachrüstbaren Speicherkarte können die 32 GB der Festplatte noch erweitert werden, wie es heutzutage bei etlichen Smartphones und Tablets der Fall ist – sofern diese nicht aus dem Hause Apple stammen. Die Akkuleistung ist im normalen Betrieb unter Android 4.0 gut, wenn auch nicht überragend. Der relativ starke Verbrauch des leistungsfähigen Prozessors lässt sich eben nicht verbergen. Mit durchschnittlich mehr als zehn Stunden reicht die Ausdauer des Tablets immerhin für die allermeisten Zugfahrten und Flüge, auch Videoabende ohne Netzkabel sind problemlos möglich.
Nachteile
So schön sich die Leistungswerte des Eee Pad Transformer TF300T auch lesen, so schnell wird deutlich, dass das Asus-Tablet in Sachen Display nicht gegen den Marktführer von Apple anzutreten braucht. Die 1280×800 Pixel des IPS-Displays sind ordentlich, mehr aber auch nicht – gestochen scharfe Bilder und Videos bleiben damit nämlich ein Wunschtraum. Das gilt besonders unter nicht idealen Bedingungen wie einem etwas steileren Blickwinkel oder starker Sonneneinstrahlung.
Fazit
Alles in allem hat das Eee Pad allen Grund, mit Selbstbewusstsein das Duell gegen iPad, Samsung Galaxy Tab und Co. anzugehen. Besonders der Quad-Core von nVidia verhilft dem Tablet zu seiner hervorragenden Performance; die 1 GB Ram tragen ebenfalls ihren Teil dazu bei. Geschmackssache bleiben deswegen einzig Design und Verarbeitung. Auf der einen Seite handelt es sich bei der Hülle des Tablets schlicht um Plastik; dass dieses sich aber verhältnismäßig gut anfühlt und dem Gerät ein schickes Äußeres verleiht, kann den vermeintlichen Nachteil für viele Käufer relativieren – zumal er sich natürlich auch auf den Preis niederschlägt, wie auch auf Pc-typ.de gezeigt.








